Grund- und Werkrealschule Sulz am Neckar - Vöhringen - Empfingen

Verabschiedung von Kollegen 2014

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„Ich lasse Sie ungern ziehen, doch ich freue mich für Sie“

 

Würdige Abschiedsfeier an der Grund- und Werkrealschule Sulz – Empfingen - Vöhringen

 

Abschied ist ein bisschen wie … nein ganz und gar nicht sterben: es war überhaupt kein Rührstück, sondern ein rundum gelungenes Fest, als Rektorin Monika Schneiderbei der Verabschiedungsfeier der Grund- und Werkrealschule Sulz – Empfingen – Vöhringen die auch zum Ende dieses Schuljahres wieder zahlreichen Veränderungen in ihrem Kollegium auf ihre besonders emotionale Weise würdig und doch in aufgeräumter Stimmung vornahm.

Ganz nach Hermann berühmter Hesses Aussage, wonach jedem Anfang ein Zauber innewohnt, war bei allen noch so unterschiedlichen Gründen für den schon wehmütigen Abschied aus Sulz die Freude auf Neues zu spüren.

Wenn Waltraud Stockhus, die zu dem Fest eingeladen hatte, nach vielen Jahren, in denen sie bei den Erst- und Zweitklässlern die Grundlagen gelegt hat für ihren weiteren schulischen Weg,  nunmehr in den Ruhestand versetzt, so fand Monika Schneider auch hier die richtigen Worte: „Ich habe bei Ihnen erlebt, wie wichtig Ihnen die Schülerinnen und Schüler waren, Sie waren für sie da, ohne nach außen große Worte zu verlieren, so haben Sie mit viel Geduld und großem pädagogischen Einfühlungsvermögen gewirkt. Auch wenn nicht immer alles leicht war. Ich sage Ihnen von ganzem Herzen vielen Dank.“ Worte, die wirkten, wie die Geschenke, die die Schulleiterin je passend für die zu Verabschiedenden ausgesucht hatte.

In einem Rahmen und in einer entspannten Atmosphäre, die dem Anlass perfekt entsprach.

Ebenfalls in den Ruhestand versetzt wurde Robert King, der drei Jahre lang an der Schule

gewirkt hat.

Und auch Gabriele Reich, die nach der damaligen Bildung der Werkrealschule an drei Standorten als Lehrerin in Empfingen „es mir leicht gemacht hat und mich mit offenen Armen empfangen hat“, bedankte sich Frau Schneider noch einmal (nach der dort zuvor schon erfolgten Verabschiedung) für das gute und unkomplizierte Miteinander.

Dies galt auch für Oliver Lemke, ihren Stellvertreter in der Außenstelle, den es wieder in seine badische Heimat zieht: „Ohne Sie wäre ich manchmal aufgeschmissen gewesen“, bekannte Monika Schneider. Und mit ihrem Blick in die nächsten Jahre, „die Zeiten werden eher schwieriger“, sprach sie nicht nur ihm, sondern auch den weiteren Kolleginnen und Kollegen den Mut und die Zuversicht zu, die notwendig sind, um den Ansprüchen gerecht zu werden.

Dies gilt auch für die von ihr so bezeichneten „Nesthäkchen“, für Elena Leifer, die als Referendarin an der Schule war, wie auch für Philipp Hafner. Als „Bufdi“ hat er genauso Erfahrungen gesammelt, Herausforderungen angenommen, Erfahrungen mit in den nächsten Lebensweg mitgenommen.

„Sie haben das Haus mit ihrer Kunst, Ihrer Kreation mitgestaltet und den Kunstbereich eingebettet in größere Zusammenhänge“, würdigte Monika Schneider Friderike Bader, die nach ihrem „mehr als Gastspiel“ es nun wieder zurückzieht in ihre Heimat.

Als „jung, dynamisch und fast erfahren“ beschrieb sie Michael Schwarz, der in vielfältiger Form in Sulz und auch beim Schulamt tätig „und für mich auch in der Verwaltungsarbeit eine große, wertvolle Stütze war“. Sein Wissen und seine Fähigkeiten wird er nunmehr in Villingendorf anzuwenden wissen.

Einen ganz großen Sprung macht Sarah Schmid: „Ich freue mich darüber, dass Sie als zukünftige Kollegin in einer Schule in Ihrer Heimat eine ganz neue Herausforderung annehmen werden“, sagte Frau Schneider und fügte hinzu: „Ich lasse Sie ungern ziehen.“

Wie sehr der Dank, das Abschiednehmen-müssen oder auch –dürfen und die verschiedenen neuen Lebens- bzw. Berufsabschnitte ineinander gehen, zeigten dann auch die Geschenke, die das Kollegium den nunmehr „Ex-Kollegen“ mit herzlichen Worten überreichten.

Schöne Gesten. Manchmal wohnt auch schon dem Abschied ein Zauber inne. Wie wird dann erst der Neuanfang werden?

 

 

 

Abschied auf der grünen Wiese: (von links) Waltraud Stockhus, Oliver Lemke, Friderike Bader, Philipp Hafner, Sarah Schmid, Michael Schwarz, Elena Leifer und Robert King. Auf dem Bild fehlt Gabriele Reich.