Grund- und Werkrealschule Sulz am Neckar - Vöhringen - Empfingen

Berufseinstiegsbegleitung

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Bettina Köster und Ulrike Fecker: Mit vielfältigen Maßnahmen und zusammen mit allen Beteiligten den Schülern berufliche Perspektiven eröffnen  / Ein Projekt an der Grund- und Werkrealschule Sulz

 

Berufeinsteigsbegleitung – den Schulabschluss schaffen und die Ausbildung starten

 

Die letzten Schuljahre wie auch der Einstieg in den Beruf, in die Ausbildung gehören mit zu den wichtigsten Etappen des Lebens von jungen Menschen. Diese Phase erfolgreich zu bewältigen ist eine besondere Herausforderung.

Gerne nehmen deshalb Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule Sulz das Angebot der Berufseinstiegsbegleitung an, mit dem Diplom-Betriebswirtin (FH) Bettina Köster seit nunmehr 2 ½ Jahren Hilfen gibt, den Weg erfolgreich zu gehen. Im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit, die das Projekt zusammen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung entwickelt hat, hat die „Berufliche Bildung gGmbH BBQ“ den Zuschlag bekommen, innerhalb dieser Bildungskette die unterstützenden Maßnahmen zu leisten.

Wie umfangreich und vielfältig sie sind, berichtet Bettina Köster im Gespräch sehr anschaulich. Zu den von ihr erstellten zahlreichen Kriterien,  die als Grundlage dienen für den gemeinsam angestrebten Erfolg, gehört die Eruierung beruflicher Eignungen, gehören Testverfahren und viele Gespräche. Auch mit Eltern, mit Betrieben, alles in Zusammenarbeit und in enger Abstimmung mit der Rektorin der Grund- und Werkrealschule, Monika Schneider wie auch mit Barbara Henkies, die als Lehrkraft in den entsprechenden Fächern ebenfalls darin beteiligt ist, den Weg in die Ausbildung zu ermöglichen. Praktika werden organisiert, die Recherche nach Ausbildungsplätzen ist ein notwendiger Teil wie auch das Bewerbungsverfahren von ihr in großer Akribie begleitet wird. Vor Bewerbungsgesprächen wird intensiv geübt, dass der Bewerber, die Bewerberin nicht über Stolpersteine fällt. „Es ist wie bei einem Puzzlespiel“, so beschreibt Bettina Köster, das Vorgehen, das in enger Abstimmung mit allen Beteiligten geschieht. Seit diesem Schuljahr wird sie dabei unterstützt von ihrer Kollegin Ulrike Fecker, die von den insgesamt 21 Schülern sechs betreut. „Eine große und wichtige Aufgabe“, so berichten beide „Berufseinsteigsbegleiter“, wobei die größte Herausforderung die Motivation zum Lernen sei. Doch mit dem  Bemühen und dem Zusammenspiel aller, auch mit Hausbesuchen und gelegentlichen Kriseninterventionen, mit dem Aufbauen von Vertrauen, mit dem Aufrechterhalten des Kontakts im ersten Ausbildungsjahr und damit verbundenen Besuchen im Betrieb wird vieles möglich, was ansonsten oftmals schwierige wäre.

Und wenn Bettina Köster den gemeinsam angestrebten Erfolg sieht, wenn die Anstrengungen aller sich gelohnt haben, wenn die Fähigkeiten und die Potenziale der jungen Leute auf die richtigen Bahnen gelenkt worden sind, dann gilt es sich gemeinsam darüber zu freuen. Und genau so weiterzumachen. Und miteinander Dinge möglich zu machen, die sonst sehr viel schwieriger zu verwirklichen wären.